Warum immer Fußball? Twitter, wir müssen über Diversity reden.

Quelle: Screenshot twitter.com Startseite (ohne Anmeldung)
Quelle: Screenshot twitter.com Startseite (ohne Anmeldung)

Vielfalt? Fehlanzeige bei Twitter. Wo sind die kompeteten Frauen?

Der digitale Status Quo nervt mal wieder. Was mich stört, ist, dass Frauen und andere Menschen, die zufälligerweise nicht männlich sind, im Internet unsichtbar gemacht werden. Und dies trotz der allgemeingültigen Feststellung und Versicherung, dass wir für ein gesellschaftliches Weiterkommen die Vielfalt alle Geschlechter, Ethnien, Perspektiven brauchen.

Ja, auch im 21. Jahrhundert „verstecken“ wir Frauen, zumindest, wenn es nach Twitter geht. Weibliche Nutzerprofile sind gemäß Twitter nicht halb so interessant und wertig, wie männliche.
Dieser Eindruck entsteht zumindest beim Blick auf die Profile, die Twitter vor dem Einloggen hervorhebt und zum Abonnieren vorschlägt.

Unter der Menü-Navigation folgt die Aufforderung, sich neu anzumelden oder in sein bestehendes Profil einzuloggen. Und, nicht zu übersehen:  ganz viele besondere Profile, bei denen Twitter will, dass man sie erkundet.

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Das #DoppelEinhorn Paradoxon

Screenshot von der Webseite www.doppeleinhorn.org
Screenshot von der Webseite www.doppeleinhorn.org

Das #DoppelEinhorn Paradoxon

Vor langer, langer Zeit, lange bevor Digitalisierung in aller Munde war, da gab es im Internet eine Verhaltensempfehlung: die Netiquette.
Wer damals, zu Zeiten der angewandten Netiquette, begann, andere User in Foren und Chatrooms unflätig anzupöbeln, der wurde per Verweis auf die Netiquette zur Raison gerufen. Die Internetgemeinde war überschaubarer; man fühlte sich als echte, sich selbst regulierende Gemeinschaft, die es zu schützen galt. Menschen tauschten sich über die Distanz aus und Idioten wurden von freiwilligen ModeratorInnen und Usern abgemahnt. Die Netiquette war Usus und funktionierte – ohne Big Brother.

Diesen Zeiten trauere ich hinterher. Jetzt ist Hass im Netz der neue Dauerbrenner; ein Thema, das mich ratlos werden lässt. Was tun? Auf UN-Ebene haben im Jahr 2015 die Gaming-Expertinnen Zoë Quinn und Anita Sarkeesian ihre Erfahrungen als Mobbing-Opfer der Gaming-Szene geschildert. Die Handlungsempfehlung, die sie der Politik geben und die mir übel aufstößt, lautet: Regulierung

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Sprengt die digitalen Ketten! Befreiungsschlag gegen geistfreie Ablenkungen

Wo bin ich, wenn ich offline bin?

Wir tun es doch alle: Ich lenke mich ab. Sie lenken sich ab. Wir lenken uns alle ab.

Mit unseren Handys, Tablets und anderen Helfern, die unser Leben einfacher gestaltet sollten. Jetzt hocken wir einen Großteil unserer Freizeit herum und laden Updates.

Selbst Menschen mit guter Selbstkontrolle haben sich mit leuchtenden Augen der Herrschaft der Smartphones unterworfen. Ohne Handys fühlen uns unwohl, wir vermissen etwas. Dieses Unwohlsein geht so weit, dass einige Leute ein vergessenes Telefon als „Körperteil, das fehlt“ beschreiben.

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Das böse Wort mit G - Was nach meinem Artikel zur diskriminierenden Xing-Suche geschah

Lisa Ringen auf einer Steinstatue

Wow, das waren drei sehr dynamische, bereichernde, trubelige Tage. Das erste Mal, dass Marketing Madam und ich als "Bloggerin" namentlichen Erwähnungen in der Presse fanden. Das musste ich erst einmal verknusen!

Eine Nachberichterstattung - Potatoes gonna potate

Ich habe am Dienstag, den 2. Mai, hier auf meiner Seite Marketing-Madam.de einen Blogartikel mit dem Titel „Dummer Algorithmus: als Frau bei Xing gefunden werden“ veröffentlicht der einen ziemlichen Wirbel nach sich gezogen hat.

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Dummer Algorithmus: Als Frau bei Xing gefunden werden

Appell an Xing: Eure Suche kann das besser!

Er ist dumm, der Algorithmus der Xing-Suche. Er kann nichts dafür, dass er nicht der Schlauste ist. Seine Programmierer*innen haben ihm einfach noch nicht beigebracht, dass Frauen zumindest „mitgemeint“ sein sollten, wenn das allgemeine Berufsbild ihres Standes gesucht wird. Bei einer einflussreichen Plattform, die als das relevanteste berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum gilt, ist die ausgrenzende Funktionsweise der Suche ein zweifelhaftes Signal.

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