Meditation - die beste Investition meines Lebens

Mit Meditation unbesiegbar werden

Wie die Kraft der Stille mein Leben bereichert

Digitalisierung und Beschleunigung gehen Hand in Hand. Eigentlich gehen sie nicht, sie rennen. Mit multiplen Projekten, Kunden und sogar Arbeitgebern zu jonglieren ist für immer mehr Menschen längst Büroalltag. So auch für mich.

 

Dem Wunsch nach Balance und Entschleunigung nachgehend, habe ich vor einigen Monaten etwas ausprobiert, das mein Leben und Arbeiten umgehend positiv beeinflusste. Seitdem will und muss ich mich unaufgefordert mit den unterschiedlichsten Menschen über dieses Thema austauschen. Die Erfahrung, die ich im letzten Herbst machen durfte, begeistert mich nach wie vor und ich möchte sie teilen. Ich berichte dabei von einem Aha-Moment, den ich meist wie folgt beschreibe: „Es ist für mich so, als hätte ich im Buch des Lebens, von dem man ja weiß, dass man immer mal wieder ein Kapitel beendet und das nächste beginnt, plötzlich etwas komplett Neues und Unerwartetes entdeckt. Auf einmal stelle ich fest: Das Buch ist in 3-D und hat versteckte Seiten und geheime Einschübe!“

 

Die Rede ist von Meditation.

 

Es braucht nicht viel. Tatsächlich so wenig, dass mich einige Menschen gefragt haben, warum ich für so etwas Simples überhaupt Geld in die Hand genommen habe. Meditieren lernen, in meinem Fall im Rahmen eines kostenpflichtigen Einführungskurses, ist meine ganz persönliche Investition, die ich für die bisher beste meines Lebens halte.

 

Fünfzehn Minuten zwei Mal täglich, in denen der Kopf herunterfahren darf. Meine Augen sind geschlossen, ich atme ruhig und flach. Dann beginne ich, ohne zu sprechen mein Mantra zu wiederholen. Leicht und gelöst, ohne mich darauf zu konzentrieren. Einfach so, wie es gerade kommt. Und das, was dann passiert – oder eben nicht passiert – ist jedes Mal anders. Auch das gehört dazu und ist spannend. Doch spannend ist das Ganze immer erst hinterher, denn eigentlich geht es bei Meditation um geistige Entspannung. 

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Warum immer Fußball? Twitter, wir müssen über Diversity reden.

Quelle: Screenshot twitter.com Startseite (ohne Anmeldung)
Quelle: Screenshot twitter.com Startseite (ohne Anmeldung)

Vielfalt? Fehlanzeige bei Twitter. Wo sind die kompeteten Frauen?

Der digitale Status Quo nervt mal wieder. Was mich stört, ist, dass Frauen und andere Menschen, die zufälligerweise nicht männlich sind, im Internet unsichtbar gemacht werden. Und dies trotz der allgemeingültigen Feststellung und Versicherung, dass wir für ein gesellschaftliches Weiterkommen die Vielfalt alle Geschlechter, Ethnien, Perspektiven brauchen.

Ja, auch im 21. Jahrhundert „verstecken“ wir Frauen, zumindest, wenn es nach Twitter geht. Weibliche Nutzerprofile sind gemäß Twitter nicht halb so interessant und wertig, wie männliche.
Dieser Eindruck entsteht zumindest beim Blick auf die Profile, die Twitter vor dem Einloggen hervorhebt und zum Abonnieren vorschlägt.

Unter der Menü-Navigation folgt die Aufforderung, sich neu anzumelden oder in sein bestehendes Profil einzuloggen. Und, nicht zu übersehen:  ganz viele besondere Profile, bei denen Twitter will, dass man sie erkundet.

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Das #DoppelEinhorn Paradoxon

Screenshot von der Webseite www.doppeleinhorn.org
Screenshot von der Webseite www.doppeleinhorn.org

Das #DoppelEinhorn Paradoxon

Vor langer, langer Zeit, lange bevor Digitalisierung in aller Munde war, da gab es im Internet eine Verhaltensempfehlung: die Netiquette.
Wer damals, zu Zeiten der angewandten Netiquette, begann, andere User in Foren und Chatrooms unflätig anzupöbeln, der wurde per Verweis auf die Netiquette zur Raison gerufen. Die Internetgemeinde war überschaubarer; man fühlte sich als echte, sich selbst regulierende Gemeinschaft, die es zu schützen galt. Menschen tauschten sich über die Distanz aus und Idioten wurden von freiwilligen ModeratorInnen und Usern abgemahnt. Die Netiquette war Usus und funktionierte – ohne Big Brother.

Diesen Zeiten trauere ich hinterher. Jetzt ist Hass im Netz der neue Dauerbrenner; ein Thema, das mich ratlos werden lässt. Was tun? Auf UN-Ebene haben im Jahr 2015 die Gaming-Expertinnen Zoë Quinn und Anita Sarkeesian ihre Erfahrungen als Mobbing-Opfer der Gaming-Szene geschildert. Die Handlungsempfehlung, die sie der Politik geben und die mir übel aufstößt, lautet: Regulierung

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Sprengt die digitalen Ketten! Befreiungsschlag gegen geistfreie Ablenkungen

Wo bin ich, wenn ich offline bin?

Wir tun es doch alle: Ich lenke mich ab. Sie lenken sich ab. Wir lenken uns alle ab.

Mit unseren Handys, Tablets und anderen Helfern, die unser Leben einfacher gestaltet sollten. Jetzt hocken wir einen Großteil unserer Freizeit herum und laden Updates.

Selbst Menschen mit guter Selbstkontrolle haben sich mit leuchtenden Augen der Herrschaft der Smartphones unterworfen. Ohne Handys fühlen uns unwohl, wir vermissen etwas. Dieses Unwohlsein geht so weit, dass einige Leute ein vergessenes Telefon als „Körperteil, das fehlt“ beschreiben.

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Das böse Wort mit G - Was nach meinem Artikel zur diskriminierenden Xing-Suche geschah

Lisa Ringen auf einer Steinstatue

Wow, das waren drei sehr dynamische, bereichernde, trubelige Tage. Das erste Mal, dass Marketing Madam und ich als "Bloggerin" namentlichen Erwähnungen in der Presse fanden. Das musste ich erst einmal verknusen!

Eine Nachberichterstattung - Potatoes gonna potate

Ich habe am Dienstag, den 2. Mai, hier auf meiner Seite Marketing-Madam.de einen Blogartikel mit dem Titel „Dummer Algorithmus: als Frau bei Xing gefunden werden“ veröffentlicht der einen ziemlichen Wirbel nach sich gezogen hat.

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